Der Prüfungsausschuss Bremen hält für Funkprüfungen die Geräte ICOM M 503 / DS 100 und ICOM M505 vor. Geräte und Simulationen gibt es im Fachhandel. Voraussetzungen:
Die Unterlagen müssen komplett 14 Tage vor der Prüfung unter Angabe eines verbindlichen Prüfungstermins (siehe Liste der Prüfungstermine) beim Prüfungsausschuss Bremen vorliegen. Prüfungsgebühren:Die Prüfungsgebühr setzt sich aus einer Gebühr für die Anmeldung, für die theoretische und praktische Prüfung sowie die Ausstellung des Funkzeugnisses zusammen. Dazu die Mehrwertsteuer, nach Aufwand die jeweiligen Kosten für die Bereitstellung der Prüfungsräume und Reisekosten der Prüfer. So kann eine UBI-Prüfung in Bremen z.B. insgesamt 79 Euro kosten. Bei Wiederholung ist der Betrag geringer (z.B. insgesamt 43 Euro in Bremen). Der Prüfungsausschuss Bremen gibt für die jeweilige Prüfung unter (Wetzel@PA-Bremen.de) Auskunft über die Höhe dieser Kosten. Ablauf der Prüfung:Der Ablauf der Prüfung für das Sprechfunkzeugnis UBI ist wie folgt: 1. Der Fragenkatalog für
das UBI enthält 198 Fragen. Daraus wird die schriftliche Beantwortung
eines Bogens aus 12 möglichen Fragebögen mit 34 Fragen
gefordert. Es sind max. 53 Punkte erreichbar. Bei 53-42 Punkten
hat man bestanden. Von 41-0 Punkten hat man nicht bestanden. 2. Aufnahme von einer Not-, Dringlichkeits- oder Sicherheitsmeldung in deutscher Sprache. 3. Abgabe von einer Not-, Dringlichkeits- oder Sicherheitsmeldung nach Vorgabe eines Textes in deutscher Sprache unter Anwendung der Buchstabiertafel. 4. In der praktischen Prüfung werden die praktische Bedienung und die Verkehrsabwicklung mit einer UKW-Binnenschifffahrtsfunkanlage in deutscher Sprache geprüft. Dazu gehören die Grundfunktionen wie Kanalwahl, Sendeleistung und Rauschunterdrückung (Squelch), die Abwicklung des Binnenschifffahrtsfunks wie Not-, Dringlichkeits-, Sicherheit- und Routineverkehr sowie Testsendungen. Ebenfalls gehören der Anruf an eine bzw. alle Funkstellen und die Beantwortung eines Anrufes dazu. Hierzu bieten wir die UBI-Verfahren und Dienstbehelfe im Download an. Die Beantwortung des Fragebogens soll maximal 60 Minuten (80% richtig), die Aufnahme und Abgabe der Texte max. je 5 Minuten, die praktische Prüfung max. 15 Minuten betragen. Ablauf der Prüfung beim UBI als Zusatzprüfung zum LRC/SRCHat man vorher das Allgemeine Funkbetriebszeugnis LRC oder das Beschränkt gültige UKW-Funkbetriebszeugnis SRC erworben, dann kann man das Sprechfunkzeugnis UBI mit Hilfe einer Zusatzprüfung ablegen. Hierbei werden Teile des Fragenkatalogs und der praktischen Prüfung erlassen. Dieses hat den Vorteil, dass weniger Stoff geprüft wird und die Prüfungsgebühren geringer sind. Der Ablauf der Prüfung für das Sprechfunkzeugnis UBI als Zusatzprüfung ist wie folgt: 1. Der Fragenkatalog für
das UBI als Zusatzprüfung enthält 132 Fragen. Daraus wird
die schriftliche Beantwortung eines Bogens aus 12 möglichen
Fragebögen mit je 16 Fragen gefordert. Es sind max. 25 Punkte
erreichbar. Bei 25-20 Punkten hat man bestanden. Von 19-0 Punkten
hat man nicht bestanden. Eine mündliche Prüfung ist nicht
vorgesehen. 2. Auf eine Aufnahme von einer Not-, Dringlichkeits- oder Sicherheitsmeldung in deutscher Sprache wird bei der Zusatzprüfung verzichtet. 3. Auf eine Abgabe von einer Not-, Dringlichkeits- oder Sicherheitsmeldung nach Vorgabe eines Textes in deutscher Sprache unter Anwendung der Buchstabiertafel wird bei der Zusatzprüfung verzichtet. 4. In der praktischen Prüfung wird nur noch die Verkehrsabwicklung mit einer UKW-Binnenschifffahrtsfunkanlage in deutscher Sprache geprüft. Dazu gehören die Abwicklung des Binnenschifffahrtsfunks wie Not-, Dringlichkeits-, Sicherheit- und Routineverkehr. Ebenfalls gehören der Anruf an eine bzw. alle Funkstellen und die Beantwortung eines Anrufes dazu. Hierzu bieten wir die UBI-Verfahren und Dienstbehelfe im Download an. Die Beantwortung des Fragebogens soll maximal 30 Minuten (80% richtig), die praktische Prüfung max. 15 Minuten betragen. |
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